
Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind das beste Kapital eines Unternehmens. Bisher bieten aber nur wenige innovative Konzerne und Firmen ihren Angestellten ein durchdachtes „Corporate Health„-Programm an. Hier eröffnen sich für die Fitness- und Freizeitindustrie Top-Chancen. Sie können sich als Berater und Partner in Fitness- und Gesundheits- und Fitnessfragen profilieren.
Mehr über diesen zukunftsweisenden Trend liefert der Lifetime Congress vom 17. bis 19. März 2005 in Frankfurt am Main. Renommierte Experten aus Lehre und Wirtschaft stellen die weitreichenden Möglichkeiten von „Corporate Health„-Konzepten für alle Unternehmensformen vor. Zahlreiche Erfahrungsberichte sowie Diskussionen runden die hochkarätig besetzte Informations- und Kontaktbörse ab.
Neben dem Haupt-Track „Health Future – Future Health„ behandelt der Lifetime Kongress mit „Future Spa – Spa Futur„ ein weiteres Top-Thema der Branche. Die jeweils verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkte reichen über Architektur, Finanzierung und Planung bis hin zu globalen Chancen der Wellnessbranche sowie den neusten Anwendungen und Trends.
Der Themenblock „Corporate Health„ des Lifetime Congresses liefert ein inspirierendes Forum mit Plenumvorträgen, Diskussionsrunden und einer Industrieausstellung. Die Beiträge konzentrieren sich auf verschiedene Modellvorhaben, die wissenschaftlich begleitet und bewertet wurden, und sich durch einen dichten Bezug zur Praxis auszeichnen.
„Corporate Health„ ist zum dritten Mal Thema im Rahmen des Lifetime Congress – ein Beleg dafür, dass eine veränderte Arbeitswelt auch veränderte Vorgehensweisen in der betrieblichen Gesundheitsförderung erfordert.
„Es gibt wohl kaum einen gesellschaftlichen Bereich, bei dem zwischen finanziellen Aufwendungen und den dadurch erzielten Effekten ein so günstiges Verhältnis besteht, wie in der betrieblichen Gesundheitsförderung,„ postuliert Dr. Gerhard Huber, Professor am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg. Der Experte für Gesundheitssport und Rückentherapie bemerkt gleichzeitig: „Trotzdem sind es bis jetzt nur wenige Unternehmen, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und entsprechende Programme anbieten. Bisher mangelt es den meisten Verantwortlichen am Bewusstsein für die Chancen der betrieblichen Gesundheitsförderung und deren positiven Effekte.„
Fitness-Anbieter sollten dazu genügend informiert sein und Kernbotschaften
vermitteln können:
1. Die Erfahrung zeigt, dass sich Corporate Health rechnet – und
zwar für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber.
2. Die Voraussetzung für den Erfolg ist, dass die Programme ideal
auf die Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter abgestimmt
sind. „Oft haben die Verantwortlichen in der Geschäftsführung
und im Personalbereich zu wenig Zeit, um sich gründlich mit dieser
Thematik auseinander zu setzen,„ beschreibt Dr. Gerhard Huber. Um
ein Programm effektiv umzusetzen empfiehlt er den Unternehmen, im voraus
drei grundsätzliche Fragen zu klären:Warum ist Gesundheitsförderung
für mein Unternehmen wichtig ?Wie kann man betriebliche Gesundheitsförderung
umsetzen ?Wer setzt die betriebliche Gesundheitsförderung in unserem
Unternehmen um ?
Darüber hinaus sind nach Huber weitere wichtige Faktoren zu beachten.
So müssen sich neben gesundheitsstärkenden „salutogenen„
Maßnahmen auch etwaige Rehabilitationsmaßnahmen verstärkt
an den spezifischen Anforderungen des Arbeitsplatzes orientieren. Huber
empfiehlt, erfahrene Experten einzubeziehen – beispielsweise aus
der Fitness- und Gesundheitssportindustrie. Wichtig ist ihm auch die erfolgreiche
Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Unternehmern, Arbeitsmedizinern,
Kostenträgern und Programmanbietern.
Ebenfalls zum dritten Mal wird der Corporate-Health-Award verliehen. Dieser Preis zeichnet Unternehmen aus, die in hervorragender Weise die Idee der betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen. Der Corporate-Health-Award wird in Zusammenarbeit von Deutsche verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS e.V.) mit der Messe Frankfurt Exhibition GmbH verliehen.
Die drei entscheidenden Bewertungskriterien sind:
- Innovation: bewertet den Neuigkeitswert und die Originalität des Ansatzes unter Berücksichtigung der Zielgruppe.
- Implementation: fragt, welche und wie viele Mitarbeiter nachhaltig von dem Programm erreicht werden.
- Evaluation: betrachtet die Nachweisbarkeit der Effektivität.
2005 findet der hochkarätig angelegte internationale Lifetime Congress das erste Mal parallel zur ISH, der Weltleitmesse für Gebäude- und Energietechnik, Erlebniswelt Bad, Klima- und Lüftungstechnik, statt. Seine begleitende Fachausstellung im Congress Center ergänzt das Seminar-Programm um aktuelle Neuheiten wie Fitnessgeräte, Produkte für apparative oder kosmetische Körperanwendungen, Whirlwannen sowie für Saunen und Dampfbäder.
Die Lifetime, internationale Fachmesse für Spa und Wellness, präsentiert sich im Folgejahr vom 23. bis 25. Februar 2006 als „Stand Alone-Veranstaltung„. Ihr Schwerpunkt als Investitionsgütermesse ist das Angebot für Einrichtung und Ausstattung sowie den Betrieb von Spa-, Wellness und Fitnessanlagen.
Die Gesetzgebung der Europäischen Union beeinflusst immer stärker den Alltag auf dem Kontinent. Das gilt auch für Clubs, Trainer und Lieferanten der Fitness- und Gesundheitsbranche in Deutschland...
>> mehr hier!Am 2. Dezember 2009 startete der VDF eine Unterschriftenaktion beim Deutschen Bundestag. Ziel der Unterschriftenaktion ist es, die Beiträge die von den Mitgliedern bezahlt werden, steuerlich direkt bei dem Mitglied als Vorsorgeleistung anrechnen zu lassen...
>> mehr hier!